… wollte auch mal eines von diesen heute so modernen “widgets” programmieren - eine “Mini-Slideshow” für eine virtuelle Galerie! Nun, der Prototyp ist fertig:
Pünktlich zum - ach ja, “frohes neues” übrigens - Jahreswechsel erscheint auch unsere Website www.kunstnotiz.de im neuen Gewand! Die Arbeiten und Überarbeitungen sind abgeschlossen, die aktualisierte Version ist auf den Server geladen, bereit, von Neugierigen erkundet zu werden.
… n superhaufen Arbeit … hoffentlich lohnt’s auch … schau doch mal rein, gib deinen Senf dazu … brauchen noch Feedback …
Nach langer Arbeit ist es endlich soweit: die Testversion unseres Projekts www.kunstnotiz.de ist auf unseren Testserver beta.kunstnotiz.de hochgeladen und kann dort begutachtet werden. Kritik, Anregung und Feedback sind erwünscht.
Es ist wunderbar, wenn auf Jamendo plötzlich, unerwartet aber wohl erhofft ein Album auftaucht, das die Nachfolge eines schon bekannten und liebgewonnen Albums antritt _OHNE_ dabei enttäuschend zu sein, nein, vielmehr das vorausgegangene noch zu toppen! Und genau das ist mir hier wieder einmal passiert!
Dumm nur die Sache mit der Bepunktung: Das höchste auf dem Knopf da oben ist 10 und die habe ich schon bei “Recopilatorio” vergeben!
Was gibt’s hier zu hören? Es dreht sich wieder um die eigenwillige Klangwelt von “Mi Rara Coleccion”, die zwar auch diesmal durch das Klavier, die wohlbekannte und -tuende Stimme beschrieben wird, aber diesmal ausgeschmückt mit noch mehr Klang- und Instrumentalexperiment. Während das Piano zunächst brav etüdiert, dabei langsam ausfälliger wird, kann man sich den Gitarristen förmlich sich auf dem Boden wälzend, der Gitarre WhaWha-Schreie entreißend vorstellen - bis plötzlich alles zusammenbricht, der Sturm verstummt, die getragen Stimme wieder Ruhe, Sphäre und Träumerei zum Aufleben erweckt - und sodann brüllt wieder die Gitarrenfront gegen die Ruhe an, die doch immer wieder zwischendurch - manifestiert durch die Stimme - zeitweise die Oberhand gewinnt.
Insgesamt ist dieses Album geprägt von einem noch größerem Spektrum an Klangeindrücken, Stimmungen und vor allem viel Experiment, das von der herkömmlichen Liedform “Strophe, Refrain” immer mehr Abstand nimmt. Und das alles gelingt der Band mit einem wohldefinierten Set an Instrumenten, deren Klangfarben und -fülle ergiebig ausgeschöpft werden.
Eine weitere durchaus anregende musikalische Reise!
War so die erste Frage, die ich mir stellte, als ich endlich dazu kam, mir das - inzwischen ja nicht mehr ganz so - neue Album von Arne anzuhören!
Arne-Pahlke-2.0 ???
Während die Vorgänger-Alben ihr Augenmerk vorwiegend auf die Texte legten und die Musik eher zur Untermalung selbiger diente, hat die musikalische Begleitung in diesem Album einen ganz anderen Stellenwert gewonnen. Arne lässt neben seinen Texten nun auch oft die Klänge, Melodien und Rhythmen - kurz die Musik selbst - für sich sprechen - als gleichwertiger Partner der Texte, die dadurch an lyrischer Qualität aber keinerlei Einbußen erleiden mussten. Ein Dialog, der ebenso durchdacht wie gelungen ist!
Ein weiterer frischer Wind kommt durch die Gitarren- und Pianobegleitung in die Sache - es macht die Songs lebendiger - und verstecken muss sich das, was da zu hören ist, auf gar keinen Fall! Sehr schön finde ich auch, dass es reichlich Raum für instrumentale Passagen gibt, in denen die Melodieinstrumente auch endlich mal zur Geltung kommen können - die Grundlage für diese Symbiose aus Lyrik und Musik.
Ich bin positiv überrascht und “Suchen” hat schon seinen Platz auf meinem neuerworbenen MP3-Player!
PS: Übrigens, der “fehlende” Punkt/Halbstern soll so etwas wie eine Motivation/Ansporn sein, so weiterzumachen. Es hat sich so einiges Getan an den Arbeiten von Arne, aber ich habe so das Gefühl, dass das noch längst nicht alles ist - deswegen hebe ich mir den 10. Punkt für’s nächste Album auf
Auf den ersten Blick bzw. Hör vernimmt man lustigen, bunten - na wie soll man sagen - Quatsch!
Aber ebenso wie in der Küche die wirklich hohe Kunst darin besteht, eine Soße zu kreieren, würzen und abzuschmecken, so ist es auch mit der “Soße” dieses Albums - feinste Zutaten, außergewöhnliche Rezepte und gaumen- (ohren -)erfreuende Würze werden hier auf gekonnteste Weise zubereitet und mit Detail-Liebe und Sorgfalt kredenzt.
Neben sparsam aber bewusst eingesetzter Elektronik - von samples bis zum scratching - kommt auch ein ziemlich breites Spektrum an akkustischen Instrumenten zum Zug - und die Künstler, die all diese Instrumente bespielen, sind alles andere als Anfänger in ihrem Metier!
Die Kompositionen sind extrem einfallsreich, bunt, lustig, quatschig, groovig, jazzig, trashig, virtuos, … Versuche das zu beschreiben müssen einfach scheitern … es hilft nur: selbst erleben!
Ich freue mich richtig eine weitere solche “Perle” bei Jamendo gefunden zu haben - eine Album, das mich gleich schon ungeduldig auf mehr werden lässt
… als musikalische Untermalung und Begleitung in meinem Raumgleiter für die langen Stunden beim Zurücklegen interstellarer Strecken.
Eine Vor-Rezensorin bemerkte schon “This is an album out of this world…”- Da ist etwas dran - solche sphärisch-orbitalen Klänge und kosmospektralen Harmonien bekommt man hierzuwelten eher selten zu hören ( - gut, hier auf Jamendo mag’s ein paar Eckchen geben …).
Nicht nur die Kompositionen, die - vorwiegend auf elektronischem Wege, hin und wieder durch ein Piano begleitet - eine Welt für sich entstehen lassen, nein, übertfroffen wird dass Ganze noch durch durch die beinahe pandimensionale Stimme, die ihren Gesang durch die Zeiten ätherisieren lässt - zart gehaucht - mit Energie.
Eine Vorwiegend ruhige Atmosphäre, dem Transzendieren zuträglich, Track 2 eher etwas energisch, derber.
Ein sehr beeindruckendes wie auch eindrückliches Album, das ich nur weiterempfehlen kann!