Archive for the ‘Jamendo’ Category

gray cell : Was mich an “Moving Sand” so begeistert …

Mittwoch, August 15th, 2007

… ist, wie ich beim Album ‘Secret Garden’ schon erwähnte, die Konsequenz, mit der sie ihre eigene Nische, ihren eigenen Stil verfolgen oder, wie man es an diesem Album merken kann, die Konsequenz mit der sie ihn perfektionieren.

Sicher kann man Vergleiche anstellen und Enflüsse aus Jazz, Rock, Folk, Pop, Dessert Rock, … etc. feststellen, aber die Mischung zusammen mit der eigenen Würze macht etwas ganz eigenes daraus.

Der Stil ist - ebenso die Instrumentierung - schlicht; aber gerade diese Schlichtheit unterstreicht in feinen Details den Einfallsreichtum der Songideen. Percussion, das sich einfach nicht an immer-nur-4/4 binden lassen will, Gitarren und Bass, die rhythmisch akkordieren, aber auch verzerrt aufschreien können und dann die Gesangsstimme, die mich nach wie vor begeistert und bessr gar nicht hätte in das musikalische Konzept der Band passen können; nicht zu vergessen die grandiose Maultrommel zu Beginn …

Ein super Album von einer meiner Jamendo-Lieblings-Bands! Ich will mehr ;-)

Let’s Go 69! : Ungewöhnlich melodiös …

Sonntag, August 12th, 2007

… gibt sich dieses album von ‘Brain Damage’ … zumindest anfänglich … ohne jedoch an Psychedelik eingebüßt zu haben.

Bis dann plötzlich exzessiv-explosiv orientalisch angehauchte Ausbrüche das Geschehen übernehmen.

Dann Entspannung, fast Meditation, Abspacen …

Dann Ärger, das Album ist zu ende. Das gibt einen Punkt Abzug …

Ein weiteres sich gut in die Sammlung einfügendes Album dieser außergewöhnlichen Band, das leider viel zu kurz geraten ist.

Nothing but Gonzo : Gonz groß!

Freitag, August 10th, 2007

… nein, nicht der Sound, der ist besch ….

Muss er aber, wegen des Konzepts; das braucht genau diesen Sound - irgendwie trashig, garagig und home- oder wohnzimmer-recording-like, gonz großartig.

Das Horn/die Hörner - gonz super - können nicht nur ihre Skalen (und das durchaus gekonnt-virtuos), können auch elephant! Ein weiterer Höhepunkt.

Keyboard, Bass und Schlagzeug ebenso gonz routiniert und professionell aber mit Spass und gonz viel Feeling für die Sache, so wie das sein muss. Prima!

Erstklassige Improvisationen, die leider die Stücke zu kurz werden lassen, wo man doch immer noch weiter hören möchte. Gonz traurig.

Elektrik und Elektronik auch da! Gonz dezent, aber einfühlsam und passend. Kann auch mal gonz gut abgehen, wenn die Egitarren loslegen.

Sie könne sowohl gonz gemütlich mit wunderschönen Jazzharmonien, aber auch heftig-chaotisch-wild mit schreienden Phrasen und rhythmischer Hinters-Licht-Führung.

Ein wirklich gonz tolles Album, bei dem einmal hören keinesfalls ausreicht. Zweimal, dreimal und viermal höchstwahrscheinlich auch noch nicht.

Happy Accidents : Wurde ja Zeit, …

Mittwoch, August 8th, 2007

… mal wieder ein Album dieser Art auf Jamendo zu hören zu bekommen!

Herrlich psychedelische, abgehangene, infernalisch sich aufwiegelnde Gitarrenduelle, Improvisationen, die sich Zeit lassen, sich ausleben, dem Experiment Raum lassen, sich in der ein oder anderen Dimension auch mal auf ein Bier treffen und vor allem sich nicht an dem orientieren, was man landläufig erwartet.

Gefällt mir äußerst gut, dieses Album, könnte - Stimmung natürlich vorausgesetzt - stundenlang zuhören; auch zu Zeiten und unter Einflüssen, wie sie mein Vor-Rezensor beschrieben hat ;-)

Für Liebhaber von EGitarren-Improvisationen und -Sessions, von Krautrock, von psychedelischen Auswüchsen und dergleichen die Download-Empfehlung der Woche.

Wann gibt’s mehr?

This Noise : Grooven wie die Großen …

Mittwoch, August 8th, 2007

Trotz des relativ jungen Durchschnittsalters sind die Musiker von Innvivo durchaus gut dabei. Routiniert präsentieren sie ihre doch recht anspruchsvollen Kompositionen, welche sie auch gekonnt mit Soli in den unterschiedlichen Instrumenten untermalen. Sehr schön sind auch die zahlreichen Unisono-Teile ;-)

Im großen und ganzen gilt eigentlich auch hier, was ich zum letzten Album geschrieben habe.

Nach wie vor finde ich halt den Gesang noch verbesserungwürdig - er will sich einfach nicht so richtig einfügen.

Ansonsten ein grooviges, funky, jazzy, rundes, gelungenes Album.

Noise Consortium - PHST03 : Rundum-Paket

Mittwoch, August 1st, 2007

Da reiht sich Klavier und Picking an schreienden Gitarrenschmerz, da spielt der Rhythmus Groovchen-Wechsel-Dich, da bleibt nichts beim Gleichen, da plänkelt Melodie, da geht’s aber auch derb zur Sache, ob gehaucht oder gebrüllt, da wird gegroovt und gemosht, da …

Zwischendurch ein Blick auf den MP3Player: Ist das noch die selbe Band - Ja - echt - ja doch.

Ein nicht nur buntes, nein eher farbenfrohes Album, das einem kaum Zeit zum Verschnaufen lässt, bevor die neue Überraschung schon von der übernächsten abgelöst wird. Oft im Stil sehr rabiat und brachial, aber intelligent und liebvoll ausgeklügelte Kompositionen, die vor allem die Rhythmusgruppe zu Höchstleistungen herausfordern.

Und nochmals schmettert der Gitarrenteppich ein derbers Brett gegen den jazzigen Bass, der versucht, sich nicht vom Drummer in rhythmischer Disziplin austricksen zu lassen.

Mehrmals hören und immer wieder etwas neues entdecken!

Drop-Out 68 : Kurz und schmerzlos …

Samstag, Juli 28th, 2007

… trifft es leider überhaupt nicht. Nach 7′11 feststellen zu müssen, dass die Reise nun schon zu Ende ist, kann durchaus auch als ’schmerzlich’ empfunden werden - wobei man sich beim ‘kurz’ sicher einig ist.

Diesmal fehlen die zerrenden Elektro-Gitarren als auch die entzündliche Orgel. Dafür wird eine psychodelisch-hypnotöse Reise mit exotischen Rhythmus- und auch Melodie-Instrumenten sowie mehrstimmigen Gesängen als Begleitung dargeboten. Das Werk setzt sich schon deutlich von den anderen - von mir bislang gehörten - Werken dieser Musiker ab, passt aber dennoch zum gewohnten und liebgewonnen Stil.

Die zwei Stücke sind ruhig, fließend, sitaresk, percussionös, melodisch und von Sangesfreude geprägt - und durchaus zum dösigen Abspacen geeignet.

Ein weiterer Liebling dieser Band in meiner Sammlung - Vorsicht, kann süchtig machen - Fangen sie am besten gar nicht erst damit an!!!

Pompiers hallucinés : Wozu Autos?

Mittwoch, Juli 25th, 2007

… sämtliche Garagen könnte man einem sehr viel sinnvollerem Verwendungszweck zuführen, nämlich dem Beherbergen von Bands an Stelle von Autos - speziell solcher Bands! Denn das was aus derartig genutzten Garagen enthuscht klingt tausendmal besser als jedes Auto - ob es besser riecht, sei mal dahingestellt, dass es besser abgeht, ist aber sicher!

Herrlicher Ein-bisschen-Dark-Psycho-Garagen-Krach-Abgeh-Groove. Ein schöner Querschnitt durch ca. 16 Jahre Bandgeschichte begleitet von kratzigem Gitarrenscreamen, entzündlicher Orgel und zart-derbem Gesang.

Ob sie (ich höre gerade “Quand le paysage se déchire”!) die “Wooden Tops” kannten?

Also ich sammle diese Alben!

Before the Invasion : Da bekommt man zuviel eingepackt …

Mittwoch, Juli 25th, 2007

… aber pssst, nicht verraten!

Das ist nicht nur Dub & Reggae, das ist auch noch ne Prise Funk, zwei Messerspitzen voll Jazz, ein gerüttelt Maß an Improvisation und Experimentierfreude, jede Menge Spass (aufpassen - vielleicht an der einen oder anderen Stelle mehr als gesund!) und ein gehöriges Quentchen Abfahrt.

Und immer wieder ist es ein Genuss, Musiker zu hören, die auf ihren Instrumenten “zuhause” sind - sehr schön gespielt, gefühl-, einfalls- und einfühlungsvoll. Die Kompositionen sind aufregend, überraschend und farbenfroh, bieten aber immer wieder kleine chillige Eckchen, um mal zu verschnaufen und etwas über die soeben aufgenommenen Klanges-Possen abzugrinsen.

Fast möchte ich soweit gehen und sagen, das Album sei auch ausgenommenen Nicht-Dub-und-Reggae-Hörern zu empfehlen - denn in diesem Album ist so viel drin, das bisschen Dub fällt gar nicht weiter auf ;-)

Und mit Sicherheit ist da mehr drin als da drauf steht!

Download and experience!

Distemper - in Darmstadt !?!

Sonntag, Juli 22nd, 2007

… tatsächlich, die russischen Ska-Punker aus Moskau - Distemper - spielen offenbar tatsächlich am 24.07.07 in DA - und zwar in der Oetinger Villa

Lohnt sich!

Hier eine meiner Alben-Rezensionen

Mal zum reinhören:

 

Oder:

 

… Distemper in darmstadt … tztztz … wer hätte das gedacht?

Ich kenne die (Musik) übrigens von Jamendo.

Hin!

Ist das echt wahr? Kann das jemand bestätigen?

Update [27.07.07]:

Die warn wohl tatsächlich in der Villa! War jemand da, kann wer erzählen, wie’s war?